Festival Beauregard, Normandie: Große Namen, grüne Lichtungen & ein Schloss, das fast zu schön ist, um wahr zu sein 🎶🏰

✔ Großes Sommermusikfestival nahe Caen · ✔ Anfang Juli (4–5 Tage)
✔ Schlosspark-Kulisse · ✔ Gemischte Genres: Pop, Rock, Electronic, Hip-Hop und mehr
✔ Picknick erlaubt · ✔ Cashless-Bars (John e-Cash) · ✔ Einfacher Tagesausflug aus der südlichen Manche

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Erstveröffentlichung: Januar 2026

🌾🍷 Dieser Blog gehört zu unserer Serie Normandie feiern – Kultur, Traditionen & Landleben.
Entdecken Sie weitere Beiträge über lokale Bräuche, traditionelle Feste und das authentische Leben in der Normandie.

Jeder Sommer in der Normandie hat seinen eigenen Rhythmus.

Die Märkte ziehen sich gemächlich bis in den Nachmittag, die Abende weigern sich zu enden, und das Wetter erinnert sich gelegentlich daran, dass es großzügig sein soll. 🌞 (Gelegentlich. Lass uns daraus kein Gerücht machen.)

Festival Beauregard ist einer dieser Momente, in denen sich all diese saisonale Energie an einem Ort bündelt — und es sich beeindruckenderweise eher einladend als wild anfühlt.

Das Festival Beauregard findet Anfang Juli in Hérouville-Saint-Clair, direkt außerhalb von Caen, statt und ist eines der größten Musikfestivals der Normandie. Es zieht international bekannte Künstler an, bietet eine professionelle Produktion und ein Publikum, das größtenteils versteht, wie man ansteht, ohne es für alle anderen zum Problem zu machen.

Für uns ist es auch etwas sehr Persönliches. Lee und ich lieben Live-Musik — wirklich lieben. Als wir noch im Vereinigten Königreich lebten, haben wir eine ehrlich gesagt heroische Menge an Zeit auf Konzerten verbracht: kleine Clubs, große Arenen, schlammige Festivals, letzte Züge nach Hause und diese vertraute Heiserkeit nach der Show, die einem sagt, dass es sich gelohnt hat.

Dass ein Festival dieses Kalibers nun so nah bei uns stattfindet, fühlt sich immer noch leicht unwirklich an. Beauregard ermöglicht uns ein echtes Festivalerlebnis, ohne dafür zurück ins Vereinigte Königreich reisen zu müssen — und das fühlt sich tatsächlich wie ein kleiner Traum an.

Noch besser: Von unserer Ecke der südlichen Manche aus wird es zu einem großen Abend, den man mit ruhigen Morgenstunden, frischer Landluft und richtigem Schlaf in unserer Gîte (Ferienhaus) ausgleichen kann — und nicht in einem Zelt mit dem Schnarchen eines Fremden als Soundtrack. 😴


Wie das Festival Beauregard begann — und wer „John“ eigentlich ist

Die erste Ausgabe des Festival Beauregard fand 2009 statt, angestoßen von Paul Langeois, Programmleiter des Big Band Café (einer Salle de Musiques Actuelles in Hérouville-Saint-Clair), gemeinsam mit Claire Lesaulnier, Stage-Managerin und Konzertveranstalterin, sowie Patrick Simon von der Kommunikationsagentur Kafé Crème France.

Mit anderen Worten: Menschen, die wussten, wie man ein richtig gutes Konzert organisiert — und wie man verhindert, dass es zu einem logistischen Hilfeschrei wird.

Ursprünglich wurde das Festival vom Verein Big Band Café getragen, doch ab der vierten Ausgabe wechselte es zu einer eigenen Unternehmensstruktur, um Rollen und Risiken besser zu verteilen. Myster Black Productions wurde gegründet, die die ursprünglichen Gründer vereinte und durch Dominique Revert, Mitgründer der Produktionsfirma Alias Production, ergänzt wurde.

Und dann ist da noch John.

John Beauregard ist der Botschafter des Festivals und Hüter dessen, was die Veranstalter „John’s Touch“ nennen: dieser zusätzliche Funken Seele, dieser festliche und gesellige Geist, der Wunsch, ein breites Publikum anzusprechen und dabei dennoch hohe Qualitätsansprüche zu haben — alles ganz klar „Approved by John“.

Das ist der Grund, warum Beauregard riesig sein kann, ohne sich brutal anzufühlen. Man wird nicht wie ein Barcode abgefertigt. Man wird wie ein Gast behandelt. Und das ist, ehrlich gesagt, erfrischend. 😊


Das Jahr, in dem Beauregard richtig groß wurde

Wenn es einen einzigen Moment gibt, in dem Beauregard endgültig in der großen Liga angekommen ist, dann ist es 2018.

Dieses Jahr war kein klassischer „Day Before“-Auftakt. Es war ein „Day After“ — mit Depeche Mode auf dem Programm, was Beauregard mit rund 108.000 Festivalbesuchern in die Top 10 der französischen Festivals katapultierte.

Seit 2019 hat sich das Festival dauerhaft auf vier Tage ausgeweitet und verlässt sich nicht mehr auf einen einzelnen Headliner oder ein einzelnes Bühnengefühl. Diese Veränderung hat funktioniert: Rund 26.000 Festivalbesucher kamen am Donnerstag, dem 4. Juli 2019, und insgesamt bewegten sich etwa 108.000 Menschen an diesen vier Tagen durch die Lichtungen von Beauregard.

In den Jahren 2020 und 2021 wurden die Ausgaben aufgrund der Covid-19-Pandemie in Frankreich abgesagt.

2021 fand Beauregard dennoch einen Weg, sein Publikum zu unterhalten und gleichzeitig seine Teams zu unterstützen — mit einer Herbstveranstaltung im Zénith in Caen. Eingeladen waren Catherine Ringer, Yelle und Yuksek. Die Veranstaltung lief bis Mitternacht — auf dem Vorplatz, in der Halle, im Innenraum und im Foyer — was eine sehr typische Beauregard-Art ist zu sagen: „Wir sind noch da.“

2022 kehrte Beauregard nach zwei Jahren Pause zurück — mit einem fünftägigen Format und der Rückkehr des „Day Before“ am Mittwoch, den 6. Juli, angeführt von Muse.

Indochine war Headliner der Ausgabe 2023, die frühzeitig (bereits im März) ausverkauft war und rund 150.000 Festivalbesucher anzog.

Und 2025 legte das Festival zu seiner 17. Ausgabe noch einmal ordentlich nach: fünf Tage Festivalleben mit großen internationalen Headlinern wie DJ Snake, Black Eyed Peas und Martin Garrix. Alles, was noch fehlt, bist du — was gleichzeitig eine freundliche Einladung und ein sanfter Hinweis ist, lieber früh zu buchen, bevor du „irgendwann mal dazu kommst“. 😄


Die Line-ups von Beauregard im Laufe der Jahre

Der schnellste Weg, das Festival Beauregard zu verstehen, ist ein Blick darauf, wer bereits auf seinen Bühnen gestanden hat.

Hier ein chronologischer Überblick darüber, wie breit und ambitioniert das Programm über die Jahre war (und das ist nur eine kleine Auswahl der Künstler, die in diesen Jahren aufgetreten sind!):

2009: Pete Doherty, Editors, Mogwai, Jason Mraz
2010: Iggy Pop & the Stooges, Mika, Editors
2011: ZZ Top, Eels, Motörhead, The Kooks
2012: Killing Joke, The Kills, Metronomy, Kaiser Chiefs, Death in Vegas, Garbage, Franz Ferdinand
2013: The Smashing Pumpkins, Bat for Lashes, Bloc Party, Nick Cave and the Bad Seeds, Dead Can Dance
2014: Blondie, The Pixies, Madness, Portishead, Damon Albarn, Seasick Steve
2015: Lenny Kravitz, Sting, Christine and the Queens, Scorpions, George Ezra
2016: The Chemical Brothers, The Kills, My Chemical Romance, PJ Harvey
2017: Placebo, Echo and the Bunnymen, Midnight Oil, Editors
2018: Black Rebel Motorcycle Club, Simple Minds, Depeche Mode, The Breeders
2019: Limp Bizkit, Fatboy Slim, Tears for Fears
2021: Kein Festival (Covid)
2022: Muse, Madness, Liam Gallagher, Metronomy
2023: Indochine, Royal Blood
2024: Zara Larsson, David Guetta, Bat for Lashes, Marc Rebillet, Massive Attack
2025: Black Eyed Peas, Bloc Party, The Dandy Warhols

Beauregard ist nicht auf ein einziges Genre festgelegt. Von elektronischer Musik über Hard Rock, Indie, Pop, Hip-Hop bis hin zur gelegentlichen herrlichen Überraschungskurve ist für nahezu jeden etwas dabei.

Diese Mischung spiegelt sich auch im Publikum wider: unterschiedliche Altersgruppen, unterschiedliche Hintergründe und Gruppen, die ganz offensichtlich wegen völlig verschiedener Künstler gekommen sind — und dennoch teilen sie sich dieselben Lichtungen, ohne dass es angespannt oder tribal wirkt. Für ein Festival dieser Größe bleibt die Atmosphäre bemerkenswert freundlich und entspannt.


Die Kulisse: Ein fast märchenhaftes Schloss, schützende Bäume und 40 Hektar „Das ist wirklich schön“

Du befindest dich auf dem Gelände des Château de Beauregard in Hérouville-Saint-Clair, zwischen Caen und dem Meer — ein Ort, der ganz bewusst so gewählt wirkt, dass du vergisst, dass dein Posteingang überhaupt existiert.

Die Veranstalter sprechen von einem Schloss mit schützenden Bäumen, und das ist kein Marketing-Geschwätz. Jahrhundertealte Bäume spenden den Lichtungen Schatten. Skulpturen tauchen dort auf, wo man sie nicht erwartet. Das Schloss selbst hat diese märchenhafte, fast Disney-eske Qualität, bei der man sich kurz fragt, ob man versehentlich in ein Filmset geraten ist.

Die Szenografie ist Teil des Erlebnisses: Laternen in den Zedern, Lichterketten, Wimpel, Projektionen auf der Fassade und eine zentrale Allee, die sich in einen leuchtenden Korridor verwandelt. Natur ist hier keine Hintergrundkulisse — sie ist der eigentliche Punkt.

Beauregard setzt konsequent auf Recycling, energiearme Beleuchtung, natürliche und biologisch abbaubare Materialien, lokale Pflanzenarten und Topfbepflanzung. Es ist eines dieser seltenen Festivals, bei denen „schön“ und „praktisch“ keine Gegensätze sind.


Der normannische Touch: Essen, Trinken und die Kunst, gut versorgt zu sein

Die Normandie ist untrennbar mit Gastronomie verbunden, und Beauregard bemüht sich ehrlich darum, das auch auf dem Festival spürbar zu machen — statt so zu tun, als seien Pommes eine ausgewogene Mahlzeit.

Du findest eine große Auswahl an Bars und Essensständen, darunter normannische Cider-Bars, in der Normandie gebrautes Bier, Bio-Wein- und Champagnerangebote sowie sogar eine Austernbar. Dazu kommen süße Ecken mit Waffeln, Crêpes, Churros, Eis und Gebäck — für die Momente, in denen man emotionale Unterstützung in Dessertform braucht.

An jedem Essensstand gibt es mindestens eine vegetarische Option, und du findest sowohl schnelle Snacks als auch sättigende Mahlzeiten. John setzt auf hausgemachte Speisen und frische Produkte — was eine nette Art ist zu sagen: Man muss hier nicht von Reue leben. 🍽️

Über das gesamte Gelände verteilt gibt es kostenlose Trinkwasserstellen. Bring eine leere Trinkflasche mit und füll sie auf. Dein zukünftiges Ich wird gut hydriert, leicht selbstzufrieden und vollkommen im Recht sein. 💧


Picknicks, was man mitbringen darf, und Regeln, die allen das Wochenende retten

Du darfst ein kleines Picknick mit auf das Beauregard-Gelände bringen — eine wirklich hilfreiche Regel, wenn du deine Ausgaben im Blick behalten, Stoßzeiten an den Ständen vermeiden oder deine Gruppe versorgen möchtest, ohne gleich einen Kleinkredit beantragen zu müssen.

Die Festivalregeln sind in Sachen Sicherheit streng, und ehrlich gesagt ist das auch gut so. Zu den verbotenen Gegenständen zählen Alkohol, illegale Produkte, Glasgegenstände, Flaschen und Dosen (kleine Plastikflaschen mit Wasser sind erlaubt), stumpfe Gegenstände oder alles, was als Waffe gelten könnte, alle Arten von Sitzgelegenheiten (auch Klapphocker), Fahnen, Luftballons oder Wimpel, Regenschirme sowie Gepäckstücke oder Rucksäcke über 20 Liter.

Erlaubt sind Rucksäcke bis 20 Liter, kleine Plastik-Wasserflaschen (maximal 50 cl), leere wiederbefüllbare Flaschen bis 75 cl (kein Glas), Kompaktkameras sowie dein kleines Picknick oder Snacks. Tiere sind auf dem Festivalgelände nicht erlaubt — ausgenommen Blindenführhunde für sehbehinderte Besucher.

Wer die vollständige Liste schwarz auf weiß sehen möchte, findet am Ende dieses Artikels den Link zum offiziellen Regelwerk als PDF.


Tickets, Einlass und ein stiller Vorteil beim Aufenthalt in unserer Gîte

Das Festival Beauregard ist bei Tickets strikt. Dies ist nicht der Ort, um darauf zu hoffen, dass „ein Screenshot schon reichen wird“. Wird er nicht.

E-Tickets müssen im A4-Format ausgedruckt oder korrekt auf dein Handy geladen sein (PDF-Format oder über Wallet). Thermotickets, die über Wiederverkäufer gekauft wurden, müssen im originalen physischen Format vorgezeigt werden. Fotos, Screenshots oder Fotokopien werden nicht akzeptiert.

Wenn du bei uns in der Gîte (Ferienhaus) übernachtest, können wir deine Tickets im Voraus für dich ausdrucken. Keine hektische Druckersuche in letzter Minute, kein WLAN-Drama, kein plötzlich leerer Handy-Akku am Eingang. Kleines Detail, große Stressersparnis. 😊

Der Zugang zum Festival erfolgt über Ticketkontrolle und Sicherheitschecks. Das Festival bittet darum, die vorgesehenen Zugangsspuren je nach Ticketart zu nutzen. Halte deine Tickets bereit, öffne deine Taschen und lass verbotene Gegenstände zu Hause. Außerdem wirst du gebeten, Glasflaschen, Dosen und Abfälle an den Recyclingstellen vor den Zugangskorridoren zu entsorgen.


Ausgänge, Wiedereinlass und die Regeln rund ums Armband

Inhaber von 2-, 3-, 4- oder 5-Tagespässen erhalten beim Ticketcheck ein Armband. Das Verlassen des Festivalgeländes ist für Mehrtagespässe nicht endgültig — der Zugang an den anderen Tagen bleibt erhalten.

Achtung jedoch: Das Armband ist nicht übertragbar und kann bei Verlust unter keinen Umständen ersetzt werden. Nicht abnehmen. Nicht durchschneiden. Nicht „locker für den Komfort knoten“. Ein Armband, das nicht korrekt befestigt ist, geschnitten wurde oder von Hand geknotet ist (ohne Schutzring), ist ungültig und wird automatisch als Streitfall behandelt.

Für Inhaber eines Tagespasses ist jeder Ausgang für diesen Tag endgültig. Wer das Gelände verlässt, kann am selben Abend nicht erneut eintreten. Die Regel „alle Ausgänge sind endgültig“ gilt ausschließlich für denselben Tag — Mehrtagespässe behalten ihre Gültigkeit für die übrigen Tage, aber ein freies Kommen und Gehen am selben Tag ist nicht vorgesehen.

Je nach Situation kann es auch verpflichtende Auslasskontrollen geben, um einen Wiedereinlass zu ermöglichen. Achte auf Beschilderung und Anweisungen des Personals — Festivalregeln sind wie das normannische Wetter: Sie zu ignorieren lässt sie nicht verschwinden.


Bezahlen vor Ort: John e-Cash (cashless, aber vernünftig)

Das Festival Beauregard nutzt ein bargeldloses Zahlungssystem namens John e-Cash.

Zahlungen an den Bars sind ausschließlich über John e-Cash möglich (Karte oder Cashless-Armband). Bei 2-, 3-, 4- oder 5-Tagespässen ist das Cashless-System direkt im Chip des Armbands integriert. Inhaber eines Tagespasses erhalten eine separate John-e-Cash-Karte.

Um Zeit zu sparen, empfiehlt das Festival dringend, vorab ein Konto zu erstellen und online Guthaben aufzuladen. Das Aufladen ist bei der Ticketbuchung möglich, online über die Festival-Website oder App sowie vor Ort an den Bankstellen oder mobilen Banking-Punkten. (Hinweis: Die Lyfpay-App ist nicht verfügbar.)

Gut zu wissen:

– Aktivierungsgebühr: 1 € wird bei der ersten Transaktion abgebucht
– Dein Guthaben ist sicher: Transaktionen sind geschützt
– Cashless ist eine elektronische Geldbörse und nicht mit deinem Bankkonto verknüpft
– Es kann niemals mehr abgebucht werden, als du aufgeladen hast
– Notiere oder speichere die Nummer auf der Rückseite deiner Karte bzw. deines Armbands für den Fall eines Verlusts

Probleme? Keine Panik — wende dich an den Schlichtungspunkt oder an den Informationsstand des Festivals.

Rückerstattungen können ausschließlich nach dem Festival beantragt werden. Im Cashless-Bereich der Website kannst du dich einloggen und eine Rückerstattung beantragen, sofern dein Restguthaben mehr als 0,50 € beträgt — bis Dienstag, den 15. September 2026. Für eine Rückerstattung ist die Erstellung eines Kontos zwingend erforderlich, und du benötigst die Chipnummer deiner Karte oder deines Armbands — bewahre sie also gut auf.

Hinweis: John-e-Cash-Karten aus früheren Ausgaben sind für die nächste Ausgabe nicht gültig. John glaubt an einen Neuanfang. 😄

Wichtig zu wissen: Es gibt auf dem Festivalgelände oder in unmittelbarer Nähe keine Geldautomaten. Plane also nicht, „das Bargeld später zu regeln“. Später existiert hier nicht.


Anreise, Parken & Transport (menschlich, kein Fahrplan)

Das Festival bittet darum, nach Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel oder „saubere“ Verkehrsmittel zu nutzen: Fahrrad, Shuttlebus, Zug, Straßenbahn, Bus oder Fahrgemeinschaften.

Wir sagen dir, was wir tatsächlich machen.

Wir fahren immer mit dem Auto aus der südlichen Manche (komfortabel unter 90 Minuten), parken in Hérouville-Saint-Clair und nehmen dann den kostenlosen Shuttlebus. Er ist zuverlässig, erspart einem das schlimmste Jammern im Nach-Konzert-Verkehr und sorgt dafür, dass sich der Tag wie ein Vergnügen anfühlt — nicht wie eine Prüfung.

Wenn du mit dem Zug anreist: Der nächstgelegene SNCF-Bahnhof ist Caen. Vom Bahnhof Caen kannst du die Straßenbahn T1 Richtung Saint-Clair (Endstation) nehmen und dort in die kostenlosen Shuttlebusse umsteigen. Laut Festival beginnen die Shuttles in der Regel etwa eine Stunde vor Öffnung der Tore und fahren zu Stoßzeiten sehr regelmäßig.

Wenn du direkt zu den öffentlichen Parkplätzen fährst, gibt es einen Rat des Festivals, den man sich am besten direkt auf das Lenkrad tätowiert: Folge nicht deinem GPS. Folge der Beschilderung zu den öffentlichen Parkplätzen, da es zahlreiche Straßensperrungen gibt. Der kostenlose öffentliche Parkplatz liegt etwa 1,9 km Fußweg vom Festivalgelände entfernt, mit einem ausgeschilderten, ausschließlich für Fußgänger vorgesehenen Weg.

Motorradparkplätze sind vorhanden — bitte der Beschilderung zu den öffentlichen Parkplätzen folgen.

Verkehrsinformationen werden über France Bleu geteilt, und in Caen kannst du während des Festivals auf 102,6 schalten, um aktuelle Verkehrshinweise zu erhalten.


Regeln für Kinder und Jugendliche (die wirklich wichtigen Infos)

Der Zutritt zum Festival ist für Kinder unter 3 Jahren auch in Begleitung untersagt — aufgrund der hohen Lautstärke. Gehörschutz ist am Präventionsstand in Johns Garden erhältlich.

Die regulären Festivaltage (Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag) sind für Kinder unter 12 Jahren kostenlos (Altersnachweis erforderlich). Camping ist an diesen Tagen ebenfalls für Kinder unter 12 Jahren kostenlos.

Bitte beachten: Für „Day Before“-Veranstaltungen gilt der kostenlose Eintritt für Kinder unter 12 Jahren nicht, und Johns Garden sowie der Kinderbereich können an diesem Tag geschlossen sein.

Minderjährige unter 16 Jahren müssen von einem Erwachsenen begleitet werden. Minderjährige zwischen 16 und 18 Jahren, die ohne Begleitung kommen, benötigen eine elterliche Genehmigung (das offizielle Formular ist am Ende dieses Artikels verlinkt).


Barrierefreiheit und eingeschränkte Mobilität

Beauregard bemüht sich sichtbar darum, Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder Behinderungen den Festivalbesuch zu ermöglichen.

Es gibt einen Parkplatz in unmittelbarer Nähe der Festivalzugänge für Personen mit gültigem europäischem Parkausweis oder Mobilitäts-Inklusionskarte; entsprechende Beschilderung für den barrierefreien Zugang ist vorhanden.

Auf dem Gelände stehen spezielle Plattformen in Bühnennähe zur Verfügung, ebenso Rampen oder geneigte Flächen für einen leichteren Zugang, separate Thekenbereiche an den Bars sowie angepasste Sanitäranlagen. Ein barrierefreier Campingbereich ist ebenfalls vorhanden.

Das Festival weist darauf hin, dass die Plätze auf den Plattformen begrenzt sind und der Zugang nicht garantiert werden kann. In der Regel ist nur eine Begleitperson erlaubt, abhängig von der Kapazität. Eine spezielle Karte für Besucher mit eingeschränkter Mobilität wird näher zum Festival online bereitgestellt.


Was es sonst noch gibt (außer Musik)

Beauregard versteht etwas sehr Wichtiges: Selbst der leidenschaftlichste Musikfan möchte nicht fünf Tage lang an derselben Stelle stehen und sich fragen, ob er inzwischen Teil der Bühne geworden ist.

Es gibt ein Riesenrad mit Blick über den Park, einen Kinderbereich mit Aktivitäten, Ruhezonen zum Picknicken und Durchatmen zwischen den Konzerten sowie große Bildschirme, auf denen Live-Auftritte übertragen werden — ideal, wenn man die Atmosphäre genießen möchte, ohne Schulter an Schulter zu stehen.

Dazu kommt The Studio, ein Bereich, der ganz dem Tanz in all seinen Formen gewidmet ist — eine bewusste Entscheidung nach den Jahren, in denen Live-Musik ausfiel und Tanzen kurzzeitig eine verbotene Kunst war. Es ist überraschend fröhlich … und zeigt gelegentlich einen Vater, der alles gibt für einen Tanzmove aus dem Jahr 2003. 🕺

Zu den praktischen Extras gehören Schließfächer und Handy-Ladestationen. Außerdem verteilt das Festival kostenlos Ohrstöpsel, Kondome, Taschenaschenbecher und Atemalkoholtester — alle Infos dazu gibt es am Infostand des Festivals.


Shopping & Merch (auch bekannt als: „Ich schaue nur kurz“)

Der Merchandise-Bereich befindet sich im Zentrum der Hauptlichtung und ist der richtige Ort, wenn du mit einem greifbaren Beweis nach Hause gehen möchtest, dass du hier warst — abgesehen von leicht heiserer Stimme und einem rätselhaften Glitterproblem.

Du findest dort Künstler-Merchandise sowie offizielle John-Produkte: T-Shirts, Sweatshirts, Hoodies, Caps, Bucket Hats, Taschen, Socken, Trinkflaschen und mehr. Außerdem gibt es Marktstände mit Second-Hand-Kleidung, Accessoires, Ready-to-wear und kreativen Angeboten — inklusive Upcycling-T-Shirt-Personalisierung, falls du ein Souvenir mit Charakter suchst.


Madame Irma: Fragen, Fundbüro und milde Festivalpanik

Irgendwann erlebt jeder Festivalbesucher einen Moment, in dem etwas verloren geht, etwas nicht mehr funktioniert oder jemand erkennt, dass er gerade eine leicht fragwürdige Entscheidung getroffen hat.

Beauregards Antwort darauf heißt Madame Irma — der Informationspunkt des Festivals in der Nähe des Riesenrads, geöffnet durchgehend von der Öffnung der Tore bis zum Ende des letzten Konzerts.

Etwas verloren? Geh zu Madame Irma. Etwas gefunden? Bring es zu Madame Irma. Cashless-Problem? Madame Irma. Gehirn zu Brei geworden? Madame Irma.

Den ganzen Tag über und jeden Morgen bringen das Eco-Team und das Festivalteam gefundene Gegenstände zu Madame Irma — was vermutlich das Nächstbeste ist, was ein Festival jemals an Kompetenz im Bereich Fundbüro erreicht.


Umwelt & Mülltrennung: Nicht belehrend, sondern wirklich umgesetzt

Der Erhalt des einzigartigen Schlossparks bei gleichzeitiger Reduzierung der Umweltbelastung ist ein fester Bestandteil der Identität von Beauregard.

Das Festivalteam arbeitet daran, Abfälle zu minimieren und Recycling zu maximieren, mit dem Ziel einer hohen Recycling- oder Wiederverwertungsquote (rund 70 %). Das umfasst alles von Kompost und Zigarettenstummeln bis hin zu Kunststoffen, Metallen, Korken und Palettenholz.

Papier und Einwegmaterialien werden reduziert, langlebige und recycelte Elemente bevorzugt, und Festivalbesucher werden aktiv dazu ermutigt, ihren Müll auf Parkplätzen, an Shuttle-Haltestellen und auf dem Gelände zu trennen. Das Mitbringen einer eigenen leeren Trinkflasche und die Nutzung von Taschenaschenbechern (oder der bereitgestellten) werden ausdrücklich empfohlen.

Öko muss nicht unerquicklich sein. Hier bedeutet es vor allem, dass der Park am Montag immer noch wie ein Park aussieht. 🌿


Warum Beauregard für uns funktioniert (und warum wir nicht vor Ort übernachten)

Beauregard funktioniert für uns, weil es die Balance respektiert: Intensität und Komfort, große Menschenmengen und echte Atmosphäre, Feiern und Praktikabilität.

Wir übernachten nicht vor Ort aus einem einfachen Grund: Das Ende zählt.

Nach einer ganzen Nacht voller Musik, Menschen und Lärm spät zurückzukommen und in die Stille zu treten, ist genau das, was den Tag rund macht. Keine Warteschlangen für Duschen auf dem Campingplatz, keine nächtlichen Verhandlungen darüber, wer wo schläft, kein Aufwachen durch jemanden, der ein Zelt öffnet, als würde er eine Bombe entschärfen.

Der Kontrast zwischen einem vollen Abend bei Beauregard und dem Aufwachen mit Vogelgezwitscher am nächsten Morgen ist genau der Grund, warum wir es immer so machen.

Es ist die Art von Festival, für die wir uns auch dann Mühe geben würden, wenn es nicht direkt vor unserer Haustür läge — was eigentlich alles sagt.

Und genau deshalb passt die Normandie so gut zu diesem Festivalrhythmus. Man kann abends alles geben und sich am nächsten Tag richtig erholen — mit Märkten, Küste, Landschaft und Mahlzeiten, die nicht in einem Pappbehälter serviert werden.

Von unserem Ferienhaus aus in der südlichen Manche fühlt sich dieser Rhythmus ganz selbstverständlich an: Festivaltag, dann ruhige Nacht; große Musik, dann ruhiger Morgen; Menschenmengen, dann Raum. Es ist die beste Version eines Festivalwochenendes für Menschen, die Live-Musik lieben — und Schlaf genauso. 😊


Abschließende Gedanken

Festival Beauregard ist der Beweis dafür, dass ein großes Musikfestival ehrgeizig sein kann, ohne dabei anstrengend zu werden.

Man bekommt große Künstler, eine wirklich reizvolle Schlosskulisse, eine starke Organisation und genug durchdachte Details, um das Erlebnis angenehm statt chaotisch zu machen.

Für Lee und mich ist es außerdem etwas, wofür wir immer noch leise dankbar sind: ein Festival von Weltklasse, nah genug, um spontan zu sein, nah genug, um machbar zu wirken — und nah genug, um danach nach Hause zurückzukehren in Ruhe und Vogelgesang, nicht in eine Warteschlange.

Diese Balance ist der Grund, warum Beauregard für uns zu einem sommerlichen Höhepunkt geworden ist — und warum wir es mit Überzeugung empfehlen (und nur einer winzigen Prise Selbstzufriedenheit). 🎶🏰

💡 Einfache und transparente Preise:
Der Grundpreis gilt bequem für bis zu 6 Gäste. Größere Gruppen (bis zu 10 Personen) sind gegen einen kleinen Aufpreis pro Nacht willkommen.
Der Gesamtpreis wird automatisch berechnet, sobald Sie Ihre Reisedaten eingeben — ohne Überraschungen.

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